Parodontitis-Behandlung
Zahnerhalt durch gesunde Basis
Wir stoppen den Knochenabbau – sanft und nachhaltig
Wussten Sie, dass über 50 % der Bevölkerung an Parodontitis leiden? Oft als „Parodontose“ bezeichnet, ist diese chronische Entzündung des Zahnhalteapparats die häufigste Ursache für Zahnverlust im Erwachsenenalter. In unserer Praxis für Zahnheilkunde in Gosheim nehmen wir diese „Volkskrankheit“ sehr ernst.
Dank modernster Diagnostik und schonender Therapiemethoden – wie der unterstützenden Lasertechnologie – können wir die Entzündung stoppen, das Zahnfleisch festigen und Ihre natürlichen Zähne dauerhaft erhalten.
Eine frühzeitige Behandlung schützt dabei nicht nur Ihr Lächeln, sondern auch Ihre allgemeine Gesundheit.
Früherkennung & Diagnose
Durch regelmäßige Screenings messen wir die Tiefe der Zahnfleischtaschen und erkennen Entzündungen, bevor Schmerzen entstehen oder Knochen verloren geht.
Professionelle Vorbehandlung
Eine gründliche Reinigung (PZR) bereitet das Gewebe optimal vor, entfernt bakterielle Biofilme und schafft die Grundlage für eine erfolgreiche Therapie.
Schonende Tiefenreinigung
Unter lokaler Betäubung entfernen wir Bakterien und harte Beläge (Konkremente) schmerzfrei auch in den tiefsten Bereichen der Zahnwurzel.
Laserunterstützte Therapie
Der Einsatz moderner Laser eliminiert Keime dort, wo klassische Instrumente kaum hinkommen – für eine schnellere Heilung und oft ohne Antibiotika.
Nachsorge & Erhalt (UPT)
Parodontitis ist eine lebenslange Begleitung. Unser engmaschiges Recall-System sorgt dafür, dass Ihr Zahnfleisch dauerhaft stabil und entzündungsfrei bleibt.
Vorteile der Parodontitis-Behandlung
- Erhalt der eigenen Zähne: Wir kämpfen um jeden Millimeter Knochensubstanz, um Zahnersatz zu vermeiden.
- Laser-Präzision: Keimreduktion auf höchstem Niveau – sanft zum Gewebe, hart gegen Bakterien.
- Risiko-Check: Wir analysieren individuelle Faktoren wie Rauchen, Stress oder Diabetes, die den Verlauf beeinflussen.
- Schmerzfreie Verfahren: Moderne Anästhesie und sanfte Instrumente nehmen die Angst vor der Behandlung.
- Schutz für den Körper: Eine erfolgreiche Therapie senkt nachweislich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfälle.
- Individueller Plan: Jede Therapie wird exakt auf Ihren Entzündungsgrad abgestimmt.
Die Gesundheit beginnt am Zahnfleisch. Unser Ziel ist es, die Entzündung zu stoppen, bevor sie Ihren festen Biss gefährdet.
Dr. Schanz
Häufig gestellte Fragen & Antworten
Was ist der Unterschied zwischen Gingivitis und Parodontitis?
Eine Gingivitis ist eine oberflächliche Zahnfleischentzündung, die durch Reinigung meist komplett abheilt. Wird sie nicht behandelt, wandert die Entzündung in die Tiefe und zerstört den Knochen – das nennt man dann Parodontitis.
Ist eine Parodontitis heilbar?
Parodontitis ist eine chronische Erkrankung. Man kann sie zwar nicht im klassischen Sinne „heilen“ (verlorener Knochen wächst meist nicht nach), aber man kann sie absolut zum Stillstand bringen, sodass keine weiteren Schäden entstehen.
Tut die Behandlung weh?
Nein. Die eigentliche Reinigung der Taschen erfolgt unter lokaler Betäubung. Nach der Behandlung kann das Zahnfleisch für 1-2 Tage etwas empfindlich sein, was aber schnell abklingt.
Wie oft muss ich zur Nachsorge?
Um den Erfolg stabil zu halten, empfehlen wir je nach Schweregrad ein Intervall von 3 bis 6 Monaten für die unterstützende Parodontitis-Therapie (UPT).
Zahlt die Krankenkasse die Behandlung?
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für die eigentliche Therapie, sofern eine bestimmte Taschentiefe erreicht ist. Vorbereitende Maßnahmen (wie die PZR) oder der Einsatz des Lasers sind meist private Zusatzleistungen.